eine kleine aber effektive Ausgleichsdehnübung:

Verkreuze den rechten Fuß vor den linken, spanne die Oberschenkel, fasse mit den Handflächen an den Hinterkopf und schaue mit dem Gesicht nach vorne oben. Beim nächsten Ausatmen beuge den Körper im rechten Winkel und in gestreckter und gerader Haltung nach vorn.

Bitte atme entspannt und ruhig weiter. Das Gesicht ist paralell zum Boden gerichtet.

Zum Lösen der Übung greife mit den Händen zum Fußboden und beuge die Knie, die Fersen bleiben auf dem Boden.

Nun stelle Dir vor Du willst beim nächsten einatmen das Gesicht und die Handflächen zum Himmel heben, denn vielleicht will ein Stern von Dir aufgefangen werden!

Schnell wirst Du Dich gerade und erstaunt aufrichten. Ja, jetzt kannst Du diese Übung ein paarmal wiederholen.

 

 

Übung für das morgentliche Zähneputzen

Das morgentliche Zähneputzen mit einer Übung verbinden:

 sich mit gerader Wirbelsäule auf die Zehenspitzen stellen

 und wieder zurück auf die Ferse - das Ganze während der

 drei Minuten durchhalten. Das tut den Füßen und den Beinen,

 den Sprunggelenken und dem Beckenboden gut und strafft

 die Muskeln. Und außerdem hat man schon am Morgen das

gute Gefühl, etwas für sich getan zu haben!

 

 

Eine Übung für Bauch-Oberschenkel-Rückenmuskeln

Du liegst entspannt am Rücken und stellst die Beine auf, so dass die Fersen hinter dem Popo stehen.

Nun hebst Du das Becken hoch, vom Knie bis zum Schultergürtel entsteht dadurch eine schiefe Ebene.

Deine Atmung ist ganz entspannt und gleichmäßig, die Gesichtsmuskeln sind locker.

Nun kannst du mit dem gehobenen Becken kleine und große Kreise beschreiben, Vor-und Rückachten, die Knie abwechselnd vor und rückschieben, oder einfach nur das Becken ausschütteln.

Wenn Langeweile aufkommt dann schreibe Namen, andere Worte, so als wäre das Steißbein eine Malkreide.

Natürlich achtest Du immer auf den freien ungezwungenen Atem!

 

 

Eine Übung zum  "Längswerden"

Stelle Dich mit geschlossenen Beinen in eine gerade und aufgerichtete Position, Hüfte über die Fersen und Schultern über die Hüfte.

 

 

Führe die Hände mit ausgestreckten Armen (Handflächen schauen zum Himmel) seitlich hoch über den Kopf bis sich die Fingerspitzen berühren.

 

 

Die Schultern sollten nicht gehoben sein. Mit relaxten Knien hebe die Fersen vom Boden und verweile auf den Fußballen etwa 2-3 Minuten.

 

 

Frage Dich: Sind meine Schultern entspannt, ist mein Kiefer entspannt, bleiben meine Füsse geschlossen?

 

 

Wachse in dieser Stellung zu einer gehobenen langen Linie mit einem freien und natürlichen Atem.

 

 

Beobachte dieses entspannte Atmen mit Bewußtheit!

 

 

Danach kannst du die Arme nach unten führen, den linken Fuß mit Ausfallschritt zur Seite setzen und das Andreaskreuz aufbauen.

 

Danach setze den rechten Fuß vor den Linken und übe die vorwärtsbeugende Dehnungsübung.

 

 

Das Andreaskreuz

Diese Übung ist auch eine Yoga-Haltung und steht für das 4.Energiezentrum, d.h. das Herzzentrum.

Diese Übung fördert  eine gute Balance. Denkt dabei, dass die Körperenergie weit in den Raum fließen soll, über die Hände und Füße, sowie über den Kopf hinaus. Dadurch ergibt sich mehr Stabilität. Stellt Euch vor dass 2 diagonal laufende Linien sich in der Körpermitte überkreuzen

 

Achte auf einen guten rhythmischen Aufbau des Andreaskreuzes und versuche 2-3 Minuten in der Übung zu stehen.
Stelle Dich mit gespreizten (ca. 80cm auseinanden) Beinen hin.
Achte darauf, dass die Hüftgelenke über der Ferse, die Schultergelenke über den Hüftgelenken sind und die 
Halswirbelsäule gestreckt ist.

Die Arme hebe seitlich mit dem Einatmen über den Kopf, Hände sind ebenfalls ca. 80 cm auseinander.

Wenn Du gut ausgerichtet stehst  (Knie sollten nicht durchgedrückt sein! ) hebe langsam die Fersen  UND

Atme entspannt weiter!